SUPERVISION
Für Kolleg:inn:en, die ihre Begleitungspraxis reflektieren und vertiefen möchten.
Die eigene Praxis im Zusammenhang verstehen
Wer Menschen und Entwicklungsprozesse begleitet, wird selbst Teil des Geschehens. Die eigene Wahrnehmung, Erfahrungen und Erwartungen wirken in der Beziehung mit. Zugleich prägen Auftrag, Rollen und organisationale Bedingungen den gemeinsamen Prozess.
Supervision eröffnet einen Raum, diese Zusammenhänge anhand deiner konkreten Praxis zu betrachten. Ausgangspunkt ist ein Anliegen, das dich beschäftigt: eine Begegnung, ein stockender Prozess oder eine Frage zu deiner Rolle.
Schwellen im Prozess wahrnehmen
Es gibt Momente in der Begleitung, in denen vertraute Vorgehensweisen nicht mehr tragen. Etwas gerät ins Stocken, eine Spannung verdichtet sich oder eine neue Bewegung wird spürbar.
Gemeinsam erkunden wir, welche Schwelle sich darin zeigt. Wir nehmen wahr, was ausgesprochen wird, was im Hintergrund wirkt und welche Resonanz das Geschehen in dir auslöst. Daraus können sich Hinweise entwickeln, welche Aufmerksamkeit und Begleitung der Prozess jetzt braucht.
Die eigene Intention klären
Wofür möchtest du in deiner Begleitung Raum schaffen? Was leitet dein Handeln? Und wie verhält sich diese Ausrichtung zum Auftrag und zu dem, was sich tatsächlich zeigt?
In der Supervision betrachten wir die Beziehung zwischen deiner Intention, deinen Interventionen und deren wahrgenommener Wirkung. Dabei werden auch Spannungen zwischen eigenen Ansprüchen, Erwartungen anderer und den Möglichkeiten der Situation zugänglich.
Handlungsmöglichkeiten entwickeln
Die Reflexion bleibt mit deiner Praxis verbunden. Wir erkunden, wie du deine Rolle bewusster gestalten, Wahrnehmungen ansprechen und nächste Interventionen entwickeln kannst.
Manchmal entsteht daraus ein neuer Schritt. Manchmal braucht es eine Klärung des Auftrags, eine Grenze oder die Bereitschaft, eine offene Situation noch auszuhalten. Entscheidend ist, was dem Prozess und deiner Verantwortung darin entspricht.
Raum für dein Anliegen
Du kannst konkrete Fälle, Fragen zu deiner professionellen Haltung oder wiederkehrende Dynamiken aus deiner Begleitungspraxis einbringen.
Meine Arbeit verbindet prozessorientierte Wahrnehmung, systemisches Denken, den Blick auf Schwellen und die Klärung von Intention. Den Rahmen der Supervision vereinbaren wir im persönlichen Gespräch.